Seit wann gibt es Elektrosmog?
Das Elektrosmogproblem nimmt mit zunehmender Elektrifizierung unserer Umwelt immer größere Ausmaße an. Bis zum Beginn der Elektrifizierung im 19. Jahrhundert gab es auf der Erde nur elektrische und magnetische Gleichfelder in relativ gleich bleibender Intensität. In diesem elektromagnetischen Umfeldentwickelte sich das Leben.
Die heute vom Menschen technisch erzeugten elektrischen und magnetischen Wechselfelder sowie elektromagnetische Wellen waren so gut wie nicht vorhanden. Die heute zu messenden  Größenordnungen existierten damals nicht.
Das hat sich, in für die Evolution des Lebens extrem kurzer Zeit, geändert, mit bis heute nicht absehbaren Folgen.
Die Behauptung, dass es Elektrosmog in der heutigen Form schon immer gegeben habe, ist deshalb falsch.

Kann man etwas gegen Elektrosmog tun?
Ja, aber am besten vorbeugend schon beim Bau des Hauses, oder bei Umbau und Renovierungsarbeiten. Hier spielen die abgeschirmten Stromleitungen eine ganz besonders wichtige Rolle. Leider haben das aber viele Elektroinstallationsfirmen ebenso wenig verstanden, wie die Bauplaner.
Die Unwissenden argumentieren oft, dass diese Leitungen viel zu teuer seien, doch auf Nachfrage zeigt sich oft, dass sie gar nicht wissen, wie hoch die Mehrkosten tatsächlich sind. Manche Produkte der baubiologischen Elektroinstallation schlagen tatsächlich finanziell erheblich zu Buche, ohne dass dadurch eine wesentliche Elektrosmogreduzierung erreicht wird. Ziehen Sie deshalb vor der Bauplanung eine Geopathologin oder einen Geopathologen zu Rate, dadurch lassen sich unnötige Kosten zur Elektrosmogvermeidung reduzieren.  Doch auch nachträglich lassen sich Elektrosmogbelastungen beheben. Die Industrie hat dafür eine umfangreiche Palette nützlicher Produkte entwickelt, deren Wirkung messtechnisch nachweisbar ist, und die sich in der Praxis auch seit Jahren bewähren. Dringend abzuraten ist hingegen von Elektrosmogchips, Elektrosmogsteckern und –Scheiben, deren Wirkung mit Messgeräten nicht nachzuweisen ist.  

Unser Stromversorgungsnetz und die häusliche Elektroinstallationen haben eine Arbeitsfrequenz von 50 Hz. Abweichend dazu arbeiten Anlagen der Bahn die einem Stromnetz mit 16,67 Hz. Deshalb lässt sich mit geeigneten Messgeräten auch analysieren, ob ein vorhandenes Feld durch die allgemeine Stromversorgung oder durch die Bahn verursacht wird. An Leuchtstoffröhren und Computermonitoren sind beispielsweise auch Frequenzen von 30- 100 kHz und höher zu finden.

Niederfrequente elektrische Wechselfelder
Sind dort zu finden, wo elektrische Spannung vorhanden ist, also an Stromleitungen zum Beispiel.
Viele Menschen glauben, dem Elektrosmog dadurch zu entrinnen, dass sie im Schlafraum nachts alle Lampen und Geräte ausschalten. Übersehen wird dabei, dass die Stromleitungen in den Wänden aber weiter unter Spannung bleiben und deshalb an den Wänden entsprechende elektrische Wechselfelder vorhanden sind.

Sind elektrische Lampen an Steckdosen angeschlossen, kann es vorkommen, dass auf dem gesamten Lampenkabel und an der Lampe selbst die volle Spannung anliegt, wenn der Stecker falsch herum in der Steckdose steckt. Welches die richtige Steckerposition ist, kann man rein äußerlich nicht sehen, es lässt sich aber durch eine Feldmessung ermitteln, die Geopathologen bei ihren Standortuntersuchungen durchführen.

Auch die an einer Steckdose angeschlossenen Elektrogeräte haben an den Anschlusskabel und auch am Gerät selbst solche elektrischen Spannungsfelder, egal ob sie ein- oder ausgeschaltet sind. Durch die Inbetriebnahme der Geräte entsteht dann zusätzlich ein magnetisches Wechselfeld.

Die elektrischen Wechselfelder haben die Eigenschaft, sich über alle Materialien auszubreiten, die elektrisch leitfähig sind (sog. Ankoppelungen). Sie springen deshalb gern von Stromleitungen auf Stahlträger und die Aluminiumfolien der Glaswoll-Dachisolierung über. Das führt zu dem Phänomen, dass man elektrische Wechselfelder auch dort findet, wo überhaupt keine Stromleitungen vorhanden sind.

Auch der menschliche Körper ist wegen seines hohen Wasseranteils von rund 70 Prozent ein guter elektrischer Leiter. Kommt er mit einem solchen Feld in Kontakt, springt es auf den Körper über und wird über die Füße zur Erde abgeleiten. Dabei entstehen zum Teil enorm hohe Körperspannungen. Bei manchen Laptops mit Eurostecker (nicht Schukostecker) sind am Laptop selbst oft mehrere hundert Volt pro Meter (V/m) zu messen. Wird dann die Tastatur berührt, entstehen Körperspannungen von 25.000 Millivolt und mehr. Zum Vergleich: Die Körperzellen arbeiten mit einer „Betriebsspannung“ von nur 90 Millivolt. Dies macht den Grad der Körperbelastung deutlich, der durch solche Felder verursacht werden kann. Wohl kaum ein elektrisch betriebenes Gerät würde auch nur für kurze Zeit eine solche extrem hohe Überspannung verkraften.   Weitere solche Feldbelastungen entstehen durch die häusliche Elektroinstallation selbst, elektrische Geräte, Verlängerungskabel, Hochspannungsleitungen und vieles mehr.

Niederfrequente magnetische Wechselfelder
Sie entstehen zusätzlich zu den elektrischen Feldern, wenn ein Stromverbraucher in Betrieb gesetzt wird. An den Stromleitungen entstehen dadurch meistens nur geringe Magnetfelder, an der Elektrogeräten sind sie hingegen oft erstaunlich stark.Problematische Feldstärken sind beispielsweise zu finden an Transformatoren, Niedervolt- Halogenbeleuchtungen, Computermonitoren (nicht bei TFT-Flachbildschirmen) Dachständerleitungen,  Stromversorgungsleitungen (auch wenn sie unter der Erde verlegt sind) oder Hochspannungsleitungen.Auch an elektrifizierten Bahnstrecken sind bis zu 100 m Abstand deutlich erhöhte Magnetfelder zu messen. Bei Straßenbahnen werden sowohl Gleichstrom, als auch Wechselstromsysteme betrieben. Magnetfelder erzeugen beide.

Elektrische Gleichfelder
Sie entstehen durch elektrostatische Aufladung. Vor allem Synthetikmaterialien verursachen in Häusern oft sehr starke elektrische Gleichfelder, welche die natürlichen Verhältnisse massiv stören können.

Magnetische Gleichfelder
Sie werden z. B. von magnetischem Stahl an Möbeln, Einrichtungsgegenständen, Federkernmatratzen, aber auch Musiklautsprechern oder elektrischen Straßenbahnen verursacht und können zu beträchtlichen Störungen des überall vorhandenen natürlichen Magnetfeldes der Erde führen.
Zu geringe Sicherheitsabstände z.B. bei
Überland-Hochspannungsleitungen
Steigleitungen in Häusern, Verteilerkästen und Stromzählern
Radioweckern, Ladegeräten, Transformatoren
Mikrowellengeräten
elektrischen Haushaltsgeräten
Geräte im (versteckten) Stand by-Betrieb (CD- / Kassettenabspielgeräte, kleine HiFi-Türme, Elektroherde usw.)
Nachtspeicheröfen in Nähe des Bettes
Geräten mit Elektromotoren
Geräten der Unterhaltungselektronik am Bett
Funktelefonen, Handys, Mobilfunksendern
Babyüberwachungsgeräten

Die häufigsten Ursachen für Elektrosmogprobleme:
Zweipolige Kabelinstallation und fehlende Erdung von Stromleitungen.
Fehlende Erdung des Hauses und fehlender Potentialausgleich von Versorgungssystemen im Haus.
Fehlerhafte oder defekte Elektroinstallation
Ankoppelung elektrischer Felder an elektrisch leitfähige Baumaterialien (Stahlträger, Alufolien der Wärmeisolierung, Streckmetallmatten usw.) 
Ankoppelungseffekte von elektrischen Wechselfeldern an Metallbetten und Federkernmatratzen
Ankoppelungen von elektrischen Wechselfeldern an Wasserbettmatratzen
Betten mit eingebauter Beleuchtung
Holzhäuser und Fachwerkhäuser ohne abgeschirmte Stromkabel
Elektrische Wechselfelder an Wänden und Fußböden

Biologisch besonders unverträgliche Elektrogeräte:

Elektrische Heizdecken, Heizkissen
neuerdings auch „Wärmeunterbett“ genannt. Die Matten verursachen nicht nur starke magnetische Wechselfelder von einigen hundert bis über Tausend Nanotesla (nT) und ebenso heftige elektrische Wechselfelder. Solche Werte sind denen von Hochspannungsleitungen vergleichbar.

Wasserbetten
wegen der elektrischen Heizung und elektr. Feldankoppelungen an die Wassermatratze.

Elektrische Nähmaschinen
verursacht sehr starke Magnetfelder. im beruflichen Einsatz kritische Feldbelastung, gelegentliche private Nutzung ist unbedenklich. 

Elektrische Schreibmaschinen
Die Geräte verursachen starke Magnetfelder. Inzwischen weitgehend vom Computer abgelöst.

Elektrisch höhenverstellbare Betten, Sessel, Liegen etc.
Die Trafos sind unter den Möbeln angebracht und befinden sich häufig im Dauerbetrieb, was teilweise sehr starke magnetische Wechselfelder verursacht. Da die Stromanschlüsse in der Regel über Eurostecker erfolgen, fehlt eine Erdung. Das führt zusätzlich zu sehr starken elektrischen Wechselfeldern). Erschreckend, das solche Betten von Krankenkassen zur Verfügung gestellt werden und auch in Krankenhäusern und Pflegeheimen benutzt werden

Elektrische Magnetfeldmatten
Alle bisher getesteten Matten wiesen z.T. extrem starke elektrische Wechselfelder von mehreren hundert Volt pro Meter auf, weil die Matten und Geräte nicht geerdet sind.  

85 Prozent der Problemfälle entstehen durch Stromleitungen

Die Stromleitungen in den Wänden stehen unter Spannung und verursachen elektrische Spannungsfelder.
Durch Ausschalten von Elektrogeräten und Lampen sind diese Felder aber nicht zu beseitigen, wie manche glauben. Hier müsste schon die Sicherung ausgeschaltet werden um sie unschädlich zu machen, doch das wäre sicher keine optimale Problemlösung. Wir Geopathologen haben da andere Hilfsmittel zur Verfügung um das Problem zu beseitigen, ohne dass die Stromleitungen ausgetauscht, oder die Sicherung abgeschaltet werden muss. Die Palette reicht vom Netzfreischalter über abschirmende Farbe bis zum abschirmenden Vlies, oder Abschirmgitter.
Übrigens führt der Einbau eines Netzfreischalters (eine automatische Leitungsabschaltung, wenn kein Stromverbraucher mehr eingeschaltet ist) nicht immer zur Beseitigung des Elektrosmogproblems, oft gibt es bessere Möglichkeiten der Problembeseitigung. Geopathologen beraten Sie in solchen Fragen. Wesentlich ist, dass zunächst durch Messungen festgestellt wird, von woher die Felder überhaupt kommen, von der Wand, der Decke oder vom Fußboden. Erst wenn dies geklärt ist, kann ein individuelles Konzept zur Problembeseitigung erstellt werden.

Allgemeine Tipps:

Besonders wichtig ist ein bewusster Umgang mit elektrischen Geräten und Anlagen aller Art.
Verwenden Sie nur abgeschirmte Strom- und Verlängerungskabel, sowie abgeschirmte Dreifachsteckdosen

Haben Sie Beschaffungsprobleme im Fachhandel, wenden Sie sich an einen Geopathologen.   
Verzichten Sie auf elektrische Heizdecken am Bettplatz und bringen Sie Radiowecker auf ausreichenden  Sicherheitsabstand (min. 1m).
Verbannen Sie Computer und Fernsehgeräte aus dem Schlafzimmer. 
Halten Sie Sicherheitsabstand zwischen elektrischen Geräten und Sitzplätzen. Ein bis 2 m reichen in der Regel aus. (Bei Geräte mit Hochfrequenzstrahlung sind größere Abstände erforderlich)  
Achten Sie darauf, dass Ihre Wohnung nicht in der Nähe von Hochspannungsleitungen und Transformatorstationen liegt.
Die häusliche Stromversorgung sollte möglichst über Erdverkabelungen und nicht über Dachständerleitungen erfolgen.
Achten Sie darauf, dass zwischen Straße und Schlafraum ein möglichst großer Abstand eingehalten wird. Erdverkabelungen werden meist in Verkehrswegen verlegt. Näheres können Sie von Ihrem Elektroversorger erfahren.
Achten Sie bei der Wohnungswahl darauf, dass möglichst keine hochfrequenten Sendeanlagen in der Nähe sind. Die Umweltämter der Gemeinden sind nach dem Umweltinformationsgesetz zur Auskunft darüber verpflichtet, wo sich Mobilfunkanlagen befinden.
Halten Sie möglichst großen Abstand zu elektrifizierten Bahnstrecken (80 bis 100 m) oder Straßenbahnen.
Verzichten Sie auf DECT-Telefone, Mikrowellenherde, WLAN- und Bluetooth-Geräte.
Gebrauchen Sie Handy möglichst nur in echten Notfällen. Wenn die Nutzung unvermeidbar ist, führen Sie nach Möglichkeit nur Kurztelefonate. 
Tragen sie im eingeschalteten Zustand das Handy nicht direkt am Körper, da  dieses in zeitlichen Abständen Funksignale an die nächste Basisstation sendet, auch wenn Sie selbst gerade nicht telefonieren.
Verwenden Sie kein Headset, da sich die elektromagnetische Welle auf das Kabel "setzen" kann und diese so direkt zum Kopf transportiert wird.
Verwenden Sie kein Headset, da sich die elektromagnetische Welle auf das Kabel "setzen" kann und diese so direkt zum Kopf transportiert wird.
Babyphone gehören nicht direkt an das Bett Ihres Kindes, halten Sie mindestens 2 m Abstand. Wenn es geht, verzichten Sie auf diese Geräte ganz, oder verwenden Sie nur elektrosmogfreie 
Richten Sie Ihre Wohnung nur mit natürlichen Materialien ein, das reduziert unangenehme elektrostatische  Aufladungen im Raum.
Benutzen Sie keine Metallbetten, weil elektrische Wechselfelder an diese ankoppeln können und die parallel  stehenden Kopf- und Fußteile wie Antennen wirken können. 
Verwenden Sie elektrisch verstellbare Betten und Sessel nur, wenn gewährleistet ist, dass deren Trafos nicht im  Dauerbetrieb sind. Bestellen Sie im Zweifelsfall einen Geopathologen zur Messung.