Was machen Geopathologen? 
Was ist „Geopathologie„?
 
Geopathologie ist ein noch relativ neuer Begriff, den Sie vermutlich noch nicht im medizinischen Wörterbuch finden werden. Also um was geht es dabei? Die Silbe „Geo„ verrät bereits, dass es irgend etwas mit unserer Erde zu tun haben muss, und „pathologisch„ nennen Ärzte und Heilpraktiker etwas, was eine krankmachende Wirkung hat. Geopathologie ist die Wissenschaft über Ursachen und Entstehung standortbedingter Erkrankungen.
 
Sinngemäß versteht man unter Geopathie standortbedingte Erkrankungen, die etwas mit den oft zitierten „Erdstrahlen„ zu tun haben, wobei der Begriff „Erdstrahlen“ ein Sammelbegriff für verschiedene Arten von Strahlungen ist, die aus der Erde kommen. Das geruchlose und radioaktive Edelgas Radon gehört auch dazu. Die Behörden gehen davon aus, dass rund 2.000 bis 6.000 Lungenkrebstote jährlich durch Radon verursacht werden.
Seit einiger Zeit ist aber auch Elektrosmog als standortbedingte Krankheitsursache in den Tätigkeitsbereich der Geopathologie gerückt. Der Begriff „Elektrosmog“ ist ebenfalls ein Sammelbegriff für im wesentlichen nieder- und hochfrequente elektromagnetische Felder, sowie Hochfrequenzstrahlung.
Da die krankmachenden Störzonen nur dann gesundheitliche Schäden verursachen, wenn der Mensch ihnen lange Zeit ausgesetzt ist, also in der Regel am Schlafplatz oder am Arbeitsplatz, muss diese Langzeiteinwirkung von Störzonen auf den Menschen verhindert werden.
 
Die Aufgabe des Geopathologen besteht nun darin, einen Standort auf krankmachende Störfelder hin zu untersuchen und vorhandene Störfelder zu analysieren. Sind dort krankmachende Einflüsse vorhanden, ist ein unbelasteter Standort ausfindig zu machen oder der Standort zu sanieren, um damit den Menschen vor der Störzoneneinwirkung zu schützen. Dafür gibt es eine Reihe technischer Lösungen und wirksamer Abschirmungsmaterialien. Bei bestimmten Elektrosmog-Problemen zieht der Geopathologe zur Sanierung einen Elektroinstallateur hinzu, weil für die Sanierung ein Eingriff in die Elektroinstallation notwendig ist. 
Falls Menschen standortbedingt bereits erkrankt sind, kann der Geopathologe die Betroffenen aufgrund seiner Ausbildung über mögliche bewährte oder erforderliche Therapiemaßnahmen informieren. Das  Wissen darüber wird in der Ausbildung vermittelt. Besondere heilkundliche Kenntnisse sind dafür jedoch nicht erforderlich. Es werden von Geopathologen keine Geräte oder Heilmittel angepriesen oder verkauft.

Diese verantwortungsvolle Tätigkeit ist oft der Schlüssel zur Genesung für oft schwerkranke Menschen, deren Gesundheitszustand sich trotz jahrelanger Behandlungen fortlaufend verschlechterte und zu Depression, Resignation und Hoffnungslosigkeit führte, weil die Ursachen der Erkrankung nicht erkannt wurde. Geopathologen wird deshalb auch oft für ihre segensreiche Arbeit große Dankbarkeit zuteil, denn nicht selten sind sie wahre Lebensretter.Die Geopathologie eröffnet denjenigen ein berufliches Tätigkeitsfeld, die auf der Suche nach einer sinnerfüllten und helfenden Tätigkeit sind. Ein Medizinstudium oder eine Heilpraktikerausbildung ist nicht erforderlich.Zahlreiche Geopathologen sind jedoch im Anschluss an ihre Geopathologenausbildung Heilpraktiker geworden, da die Kenntnisse der Geopathologie eine gute Ausgangsbasis dafür ist.

Vor allem diejenigen, die aus verschiedenen Gründen eine Teilzeitbeschäftigung, oder eine Ergänzung zu ihrer bisherigen beruflichen Tätigkeit anstreben, oder sich aus anderen Gründen aus starren Arbeitsbedingungen lösen möchten, finden in diesem Beruf ideale Arbeitsbedingungen vor, doch dazu später.